Wir über uns
Khun Prateep Ungsongtham Hata wurde am 09. August 1952 als fünftes von acht Kindern im damals wie heute größten Slumgebiet der thailändischen Hauptstadt Bangkok geboren. Um ihren Eltern zu helfen, für die Kosten ihres Grundschulbesuches (Kleidung, Schuhe und Verpflegung) aufzukommen, arbeitete sie nebenbei als Verkäuferin.
Ihre Ausbildung zur Lehrerin finanzierte sie dadurch, dass sie nach der Grundschulzeit tagsüber in einer Fabrik für Feuerwerkskörper arbeitete und abends die Schulbank drückte.
In Anerkennung ihrer Arbeit, die sowohl auf soziale Probleme als auch auf Ausbildungsnöte ausgerichtet war, wurde ihr im Jahre 1978 der Magsaysay-Preis für soziale Verdienste verliehen - mit dem Preisgeld gründete sie die Stiftung Duang Prateep ( DPF ) - "Duang Prateep" bedeutet "Flamme der Hoffnung" und eine stilisierte Flamme ist auch das Symbol der Stiftung.
Bei den ersten freien Senatswahlen in der Geschichte Thailand's wurde Khun Prateep im Jahre 2000 als eine von wenigen Frauen zur Senatorin gewählt - in Ihrer Amtszeit bis 2006 nahm sie so die Gelegenheit wahr, sich auch auf politischer Ebene noch besser für ihre unterpriviligierten Landsleute einzusetzen.
Jürgen Göpfert lernt zu Beginn der 90er-Jahre während seiner Tätigkeit für einen deutschen Reiseveranstalter durch das Engagement eines thailändischen Arbeitskollegen die in Bangkok ansässige Stiftung Duang Prateep Foundation kennen. Mehrere Besuche vor Ort, d.h. im damals wie heute größten Slumgebiet der thailändischen Hauptstadt (Klong Toey, ein Teil des Hafengebietes der Stadt) sowie persönliche Treffen mit der Gründerin, Khun Prateep Ungsongtham Hata und dem freiwillig bei der Stiftung tätigen Engländer Nick Holloway, lassen den Wunsch zu helfen immer stärker werden.
Während seiner Arbeit mit Sondergruppen, die sich aus MitarbeiterInnen verschiedener Reisebüros in Deutschland zusammensetzten, die zum Kennenlernen von Land und Leuten nach Thailand kamen, wirbt Jürgen Göpfert über mehrere Jahre erfolgreich für die Unterstützung der Stiftung - die zahlreichen Reiseverkehrskaufleute zeigen sehr gutes Verständnis für die Lage der Slumbewohner und geben anstatt Trinkgeld für Ihre Reiseleitung Spenden für die Stiftungsarbeit.
Nach Beendigung seiner Auslandstätigkeit kehrt Jürgen Göpfert Ende 1997 nach Deutschland zurück und beschließt bald darauf, die Stiftung weiter zu fördern - der Idee folgen im Sommer 1999 persönliche Gespräche mit Khun Prateep und dem damaligen Vorsitzenden der Stiftung, Professor Sumet Jumsai na Ayutthaya, die diese Initiative sehr begrüßen.
Zusammen mit dem Rentner-Ehepaar Ilse und Werner Göpfert, der gelernten Buchhalterin Nicole Ritter, dem Bauzeichner Bernd Wygandt und der kaufmännnischen Angestellten Daniela Herzog, gründen Vee und Jürgen Göpfert im Dezember 1999 den gemeinnützigen Verein
Freunde der Duang Prateep Foundation, Deutschland e.V.
SATZUNG ..
Jürgen Göpfert (Jg. 1962), Vorsitzender des deutschen Fördervereines
Beruf: Reiseverkehrskaufmann, Hobbies: Lesen, Sport (Schwimmen, Radfahren, Langstreckenlaufen).
Aufgewachsen in Weil am Rhein und Lörrach, Baden Württemberg.
1972 - 1979 Schüler des Hans-Thoma-Gymnasium in Lörrach, Abschluß: Mittlere Reife.
Die Ausbildung zum Reiseverkehrskaufmann beim Reisebüro Seilnacht in Lörrach stellt die Verbindung mit der "großen weiten Welt" her, die sich durch diesen Beruf eröffnet.
Nach der Bundeswehr als Reiseleiter für TUI tätig in Tunesien, Spanien, Griechenland, auf den Malediven, in Thailand, Malaysia, Indonesien, Vietnam, Singapur, Hong Kong und auf den Philippinen.
1988 Heirat mit Khun Veerawan (siehe unten) - zwei gemeinsame Kinder: Wilfried (Jg. 1991) und Vera (Jg. 1993).
1997 Umzug in die deutsche Heimat, wo eine kurze Zeit als Systemberater für Büromöbel und -einrichtungen bei der in Binzen bei Weil am Rhein ansässigen resin GmbH & Co. KG folgt.
Seit 1999 Leiter der Abteilung Gruppenreisen beim FIRST REISEBÜRO Seilnacht in Lörrach.
Warum ich den Förderverein Freunde der Duang Prateep Foundation, Deutschland e.V. gegründet habe ?
Weil ich während meiner Reiseleiter-Tätigkeit in vielen Ländern der Welt, besonders in Asien, sehr viel Armut und Not kennengelernt habe und der Meinung bin, daß alles Mögliche getan werden muß, um insbesondere Kindern eine gute Ausbildung als Grundlage für eine positive Entwicklung zu geben und dass Menschen aufgrund ihrer sozialen Situation, in die sie hineingeboren werden, in keinem Land der Welt weder benachteiligt noch ausgenutzt werden dürfen.
Veerawan Göpfert (Jg. 1961)
Beruf: Hausfrau und Mutter, Hobbies: Lesen, Backen, Badminton.
Aufgewachsen in Bangkok, Bezirk Dusit.
1967 - 1979 Schülerin der Mädchenschule Rajinee Bon.
1979 - 1983 BWL-Studium an der Ramkhamhaeng-Universität.
Nach einer Vorarbeiter-Tätigkeit im industriellen Bereich, die auch einen Auslandsaufenthalt in Singapur beinhaltete, folgte
1985 der Wechsel zum Hotelfach als Rezeptionistin beim Hotel Regent Cha-Am Beach Resort, wo sie 1987 Jürgen Göpfert kennenlernt, dem sie in ihrer beider Freizeit Sprachunterricht erteilt.
Warum ich die Arbeit der Duang Prateep Foundation unterstütze?
Als Thailänderin praktiziere ich Buddhismus und achte deshalb auch darauf, Gutes nicht nur für mich und meine Familie, sondern auch für andere zu tun, besonders für sozial Schwache. Ich glaube, daß es sehr wichtig ist, gerade Kindern mit angeborenen Krankheiten die selben Chancen einzuräumen wie gesunden Kindern - das von unserem Verein unterstützte Projekt für hörgeschädigte Kinder ist ein gutes Beispiel hierfür.
Gemeinnützig anerkannt für die Jahre 2004 - 2006 durch Freistellungsbescheid vom 02. August 2007 des Finanzamtes Lörrach unter der Verzeichnisnummer 1471.



